Auf den Spuren des Paulus
Weltgeschichte ereignet sich oftmals in Gesten, Symbolen, scheinbar Nebensächlichem - so auch im Fall des Christentums. Eine unscheinbare Stelle in der "Apostelgeschichte", jenem Werk des Evangelisten Lukas, das Auskunft gibt über die Missionstätigkeit der Jünger in der Nachfolge Jesu und über den ersten "Globalisierungsschub" der noch jungen Religion, dokumentiert es: "In Antiochien nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen" (Apg 11,26), heißt es da.
Vorausgegangen waren diesem Zitat zahlreiche Predigten vor Juden und Heiden der Region - auch Streitigkeiten, Verfolgung und die Sammlung einer kleinen, dann stetig wachsenden Gemeinde.
"Ein Jude aus Tarsus in Kilikien..."
Und immer dreht sich die Geschichte des Anfangs des Christentums um einen Namen: den Apostel Paulus. Geboren in Tarsus in Kilikien (in der heutigen Türkei), hat er Jesus nicht mehr persönlich gekannt; nach seiner Bekehrung, dem so genannten "Damaskus-Erlebnis", wurde er vom Saulus zum Paulus und damit von einem leidenschaftlichen Christenverfolger zu einem der glühendsten und missionarisch erfolgreichsten Zeugen Christi.
Ausführlich berichtet die Apostelgeschichte über seine Missionsreisen, erzählt sie von der Gründungen der ersten Gemeinden, von den Städten und Landstrichen, die Paulus durchstreifte. Viele existieren heute nur mehr in Form von Ruinenstätten. Andere sind auch heute noch lebendige pulsierende Umschlagplätze, die es dem Reisenden auf den Spuren des Paulus leicht machen, jene multiethnische und multireligiöse Atmosphäre zu atmen, in die hinein Paulus das Wort von der Auferstehung Jesu sprach.
Begeben Sie sich mit Katholisch.at auf eine bunte Spurensuche nach den Spuren des Apostels Paulus in der Südtürkei. Klicken Sie sich hierzu einfach durch die einzelnen Stationen in der rechten Leiste: Antakya, Tarsus, Konya, Antiochia und Antalya. Über die Lage der Christen in der Türkei informiert im Gespräch der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz, Bischof Luigi Padovese.















