Die Karwoche
in den Diözesen
online verfügar
Weitere Dossiers
Die Karwoche
Die Karwoche - auch "Hohe Woche" oder "Heilige Woche" genannt - dient dem Gedenken des Leidens und Sterbens Jesu.
Sie beginnt mit dem Palmsonntag als Tag des Einzugs Jesu in Jerusalem und endet mit dem Ostersonntag als Tag der Auferstehung.
Die mit diesem Eingedenken verbundene Trauer findet bereits im Begriff "Karwoche" ihren Niederschlag: Der Name stammt vom althochdeutschen Wort "kara" ab, welches "Trauer" und "Klage" bedeutet.
Zentrale Stationen der Karwoche sind der Palmsonntag als Tag des Einzugs Jesu in Jerusalem; der Gründonnerstag als Tag des letzten Abendmahls, der Karfreitag als Tag des Leidens und Sterbens Jesu, der Karsamstag als Tag der Grabesruhe sowie der Ostersonntag als Tag der Auferstehung von den Toten. Die ersten drei Tage der Karwoche tragen zwar keine eigenen Bezeichnungen, sie kennen dennoch eine eigene Liturgie (>Montag; >Dienstag; >Mittwoch)
In den Diözesen und Pfarren gibt es - neben den Hauptgottesdiensten zum jeweiligen Festtag der Karwoche - vielerorts besondere Veranstaltungen, etwa gemeinsame Frühgebete oder meditative Einkehrmöglichkeiten.
Zu den "klassischen", vor allem im süddeutschen und österreichischen Raum verbreiteten Bräuchen zählen die "Ratschen". Anstelle der Glocken, die in der Karwoche schweigen, dienen Holzratschen und Turmratschen als Zeichen der Trauer. Das "Turmratschen" ist insbesondere in Rheinland-Pfalz (dort als "Klappern") und in Klosterneuburg bekannt.













