(KAP) Besorgt zeigt sich indes auch SOS-Kinderdorf, das mehrere Einrichtungen auf Haiti unterhält. Die größte Sorge gilt dabei dem SOS-Kinderdorf Santo nahe der Hauptstadt Port-au-Prince, das nur wenige Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt liegt. Derzeit gebe es noch keine Informationen aus der Region, es sei jedoch davon auszugehen, dass auch Kinder und Mitarbeiter der Einrichtungen verletzt wurden, so der Generalsekretär von SOS-Kinderdorf International, Richard Pichler, am Donnerstag in einer Aussendung.
Insgesamt gibt es in Haiti neben zwei SOS-Kinderdörfern zwei SOS-Jugendeinrichtungen, zwei Hermann-Gmeiner-Schulen, ein Berufsbildungszentrum und vier Sozialzentren, in denen rund 570 Kinder und Jugendliche dauerhaft betreut werden. Rund 2.600 junge Menschen und Erwachsene erhalten Unterstützung durch weitere Familienprogramme von SOS-Kinderdorf.
Um Spenden oder befristete Patenschaften bitten auch der österreichische SOS-Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin und Geschäftsführer Christian Moser. Spenden sind möglich auf das SOS-Soforthilfekonto PSK 1.566.000 (BLZ 60.000) unter dem Kennwort "Haiti".






