Wien, 26.01.2010 (KAP) Über 1,3 Millionen Euro haben die Österreicher am Montag im Rahmen des "Nachbar in Not"-Aktionstages zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti gespendet. Die "beeindruckende Summe" sei ein Beispiel für die "Weltklasse-Leistung" der Österreicher beim Bündeln des Spendenwillens, betonte Caritas-Präsident Franz Küberl am Dienstag im Gespräch mit "Kathpress". Dies gelänge nirgendwo sonst in dieser Dichte. Küberl richtete in diesem Zusammenhang ein "großes Lob" an den ORF für die Gestaltung und mediale Begleitung des "Nachbar in Not"-Aktionstages. "Der ORF hat wieder einmal seine öffentlich-rechtliche Stärke unter Beweis gestellt". Der Caritas-Präsident und ORF-Stiftungsrat lobte die "sehr engagierte" Arbeit der ORF-Journalisten in der Berichterstattung über die Erdbebenkatastrophe. Beim "Nachbar in Not"-Benefizabend der am Montagabend live aus dem ORF-Zentrum ausgestrahlt wurde, habe aber auch die Unterhaltungsabteilung des ORF unter Beweis gestellt, dass sie sich in beeindruckender Weise in den Dienst einer gemeinsamen großen Sache stellen kann, so Küberl. Insgesamt haben die Österreicher im Rahmen der "Nachbar in Not"-Aktion für Haiti bisher 6,7 Millionen Euro gespendet. Für die "Nachbar in Not"-Aktion haben sich der ORF und die Hilfsorganisationen Caritas, Rotes Kreuz, Diakonie, Malteser Hospitaldienst, Samariterbund, Care und Volkshilfe zu einer Kooperation zusammengeschlossen.






