Wien (KAP) Den flammenden Appell eines Jugendlichen aus Haiti hat "Missio" (Päpstliche Missionswerke in Österreich) nun aufgegriffen und zum Gebet für das erdbebenverwüstete Karibik-Land aufgerufen. "In den schwärzesten Stunden bringt das Gebet als 'spirituelle Soforthilfe' Licht und Hoffnung, Trost und Solidarität", so Nationaldirektor Msgr. Leo Maasburg in einer Aussendung am Freitag. Darin wird aus dem E-Mail eines junger Haitianers zitiert, der dazu aufgerufen hat, spirituelle Kräfte weltweit gleichsam zu bündeln und zwölf Monate lang am 12. jedes Monats für die Menschen in Haiti zu beten. Diesem "bewegenden Appell" schloss sich "Missio" jetzt an und ersuchte gleichzeitig, den ebenso notwendigen Strom der materiellen Hilfe nicht abreißen zu lassen. Auch die Taize-Bewegung hat den Appell des Haitianers aufgegriffen. Bis zum 12. Februar erscheinen auf den Internet-Seiten von Taize Text- und Liedvorschläge zur Vorbereitung eines gemeinsamen Gebets an diesem Tag. (www.taize.fr/en) In Oberösterreich lädt Heinz Purrer, Missiodirektor der Diözese Linz, gemeinsam mit Christian Solidarity International OÖ (CSI) und dem Jugendzentrum Aufbruch zu einem monatlichen Gebet für die Menschen in Haiti ein. "Neben der finanziellen und humanitären Hilfe, die wir nicht aufhören dürfen zu geben, ist es mir ein Anliegen, die Menschen in Haiti auch durch unser Gebet zu stärken", so der Missiodirektor. Das Gebet wird jeweils am 12. des Monats um 17 Uhr in der Kapelle der Marienschwestern am Friedensplatz in Linz stattfinden, das erste Mal am 12. Februar 2010.






